Arzneimittelreaktionen

Verschiedene Hautkrankheiten und geeignete Therapien

Arzneimittelreaktionen

Postby Ilse-Maria » 21.08.2007, 08:45

Die unerwünschten Arzneimittelreaktionen kann man in zwei Gruppen unterteilen: die allergischen und die nicht allergischen. Die vielfältigen Erscheinungsformen reichen von harmlosen flüchtigen Rötungen der Haut bis zu schwersten Krankheitsbildern, die sogar lebensbedrohlich werden können. Besonders unangenehm und gefährlich sind sie, wenn sie andere Krankheiten nachahmen wie z.B. einen scharlachähnlichen Ausschlag.
Von den unerwünschten Arzneimittelreaktionen sind besonders Haut, Schweiß- und Talgdrüsen, Haare und Nägel betroffen. Zu den bekanntesten Arzneimittelreaktionen gehören die Nesselsucht (Urticaria), das Lyell-Syndrom, bei dem die Haut sich wie Brandblasen ablöst, und das sog. fixe Arzneimittelexanthem, das durch eine scharf begrenzte Rötung der Haut gekennzeichnet ist.
Eine große Gruppe von Arzneimittelreaktionen wird als Nebenwirkungen bezeichnet. Ein relativ häufig anzutreffendes Beispiel ist die sehr dünn und pergamentartig werdende Haut, wie sie bei einer Cortisonbehandlung entsteht. Werden Medikamente hoch dosiert, können sie ebenfalls Hautreaktionen auslösen. Auch Antibiotika können auf der Haut zu verschiedenen unerwünschten Reaktionen führen, da natürlich vorkommende, schützende Bakterien der Haut durch das Antibiotikum abgetötet, schädliche Pilze dagegen nicht geschädigt werden und sich ungehemmt ausbreiten können. Die Folge sind Hautpilzerkrankungen unterschiedlichster Art.
Die Ursache für allergische Arzneimittelreaktionen liegt in einer Überempfindlichkeit gegen bestimmte Wirkstoffe.
Ilse-Maria
Rücken und Wirbelsäulen Berater
 
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