Die gutartige Prostatavergrößerung / Prostatahyperplasie

Viele Krankheiten können (ergänzend) alternativ bzw. naturheilkundlich behandelt werden.

Moderator: Ilse-Maria

Die gutartige Prostatavergrößerung / Prostatahyperplasie

Postby Gast » 13.01.2007, 09:10

Als Benigne Prostatahyperplasie (BPH) (auch: Prostataadenom, Prostatahypertrophie oder Benignes Prostatasyndrom (BPS) genannt) wird die gutartige Vergrößerung der Prostata durch Proliferation (Vermehrung) der ansonsten unauffälligen Zellen bezeichnet. Zu einer BPH kommt es gewöhnlich bei Männern im mittleren bis höheren Lebensalter. Es handelt sich um eine zumeist von der sogenannten zentralen Zone, welche die Harnröhre umgibt, ausgehende Hyperplasie der Prostatadrüsen und -stromaanteile.

50 % der über 50jährigen entwickeln eine urodynamisch relevante Prostatahyperplasie. Mit ihrer hohen Inzidenz gilt die BPH als Volkskrankheit.

Symptome

Im Gegensatz zum bösartigen Prostatakarzinom wird die BPH früh symptomatisch. Hierbei werden irritative (Schmerzen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen – also Symptome ähnlich einer Blasenentzündung) und obstruktive Beschwerden (erschwertes, lang andauerndes und durch Bauchpresse unterstütztes Wasserlassen) unterschieden. Durch die Behinderung der Blasenentleerung kann es schließlich bis zum lebensbedrohenden Rückstau in die Niere kommen.

Eine BPH kann zu sogenannten Lower Urinary Tract Symptoms (LUTS) (Symptomen des unteren Harntraktes) führen. Der Terminus LUTS löst den früher gebräuchlichen Begriff "Prostatismus" ab, da ähnliche oder gleiche Symptome auch aufgrund anderer Erkrankungen und bei Frauen auftreten können (Beispiele: Blasenstein, Ureterstein, Dranginkontinenz, Carcinoma in situ).
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