Ich zerstöre meine Beziehung mit meinen Ängsten

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Ich zerstöre meine Beziehung mit meinen Ängsten

Postby Ferrini » 20.01.2007, 15:32

Hallo,

ich bin neu hier und ich hoffe ein paar Ratschläge für meine Probelme zu bekommen!

Ich bin seit 2,5 Jahren mit meinem Freund zusammen! Seit 1,5 Jahren wohnen wir zusammen! Anfangs waren wir total glücklich und ein Herz und eine Seele wir ware einfach eins!
Als wir zusammengezogen sind, sind wir in das Haus meiner Eltern gezogen und hatte im oberen Geschoss unseren eigenen Bereich!
Nach einiger Zeit sagte mein Freund er leide an Depressionen aber ich solle mir keine Sorgen machen ihm geht es zur Zeit gut! Er hat diese Krankheit schon von jugend an und meint er könne damit umgehen!
Nach ein paar Monaten fingen wir uns an ständig zu streiten über kleinigkeiten diese Streits sind immer ziehmlich ausgeartet er hat geschrien ich habe geheult!
Und meine Eltern haben das alles mitbekommen! Das war scheiße!
Mein Freund sagte wir sollten ausziehen wir haben keine privatsphäre bei meinen Eltern.

Er hat recht!

Nur ich wollte das nicht begreifen! Es ging soweit, dass er wieder zu seinen Eltern gezogen ist ! Er sagte immer ich liebe ihn nicht denn sonst wär ich bereit mit ihm zu gehen! Denn ihm geht es echt schlecht mit dieser Situation! Und ich hab nicht auf ihn geschaut!
Ich habe immer das Geld vorgeschoben und und 1000 andere Dinge weshalb ich nicht ausziehen wil!

Gestern waren wir bei seinem Therapeuten der uns gesagt hat wir müssen beide von unseren Eltern weg! Da hab ich mich immer noch gewehrt!

Mein Freund ist anschließend ausgerastet weil er denkt ich würde nicht zu ihm stehen! Aber es ist mein größter Wunsch wieder glücklich mit ihm zu sein! Nun möchte er mich nicht mehr sehen weil ich mich so quer gestellt habe ich kann ihn da gut verstehen ich würde genauso handeln!

Ich bin dann gestern in mich gegangen und habe gründlich nachgedacht!

Meine Eltern waren mir im Leben nich eine große Stütze ich hatte zwar alles aber nicht das was ich gebraucht hätte! Immer wenn ich ein Vorhaben hatte oder meiner Meinung nach eine gute Idee und ich meinen Eltern davon erzählt habe, habe ich stundenlange Vorträge über die Risiken gehalten bekommen! Dann hat mich immer der Mut verlassen! Mir wurde nie gesagt ja probiers aus wir werden dich unterstützen oder so!
Mir wurde eingebleut wenn ich einmal von zu Hause ausziehe dann soll ich es mir gut überelgen denn es gibt dann kein zurück mehr usw..
Ist das richtig?
Andere freuen sich auf die eigenen 4 Wände und ich habe Angst davor!
So ist es mit allem ich habe kein Selbstvertrauen mehr! Bei der Job Suche habe ich angst vor den Vorstellungsgesprächen anstatt mich zu freuen eins zu haben!
Ich zieh vor allem den Schwanz ein und ruiniere unsere Beziehung dadurch!
Mein Vater ist ein total aggressiever Mensch der nur das böse sieht aber nie das Gute! Er schreit meine Mutter oft an das sie nur Müll redet und und mit mir hat er es auch so gemacht.
Wenn dann mein Freund zu mir was gesagt hat dann kam es mir vor als stünde mein Vater vor mir und hab dann immer gleich abgeblockt und mich angegriffen gefühlt obwohl er mir nur helfen wollte!
Ich will nicht wo werden wie meine Mutter und will mich nicht unterbuttern lassen!
Und dadurch erreiche ich genau das Gegenteil von dem, was ich eigentlich will!
Wäre eine Tharapie richtig für mich?
Ferrini
 
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Lebensziele definieren und Stellung beziehen

Postby Gast » 19.02.2007, 19:46

Hallo,
ich denke nicht, dass ein anderen das für Dich beantworten kann. Eine Therapie ist insofern sinnvoll, da Du Dir über Deine eigenen Ziele nicht im klaren bist. Über eine Gesprächstherapie kannst Du sicherlich profitieren. Was will ich in meinem Leben haben und was will ich nicht? Was bin ich bereit dafür zu bezahlen bzw. kann ich auch die Konsequenzen tragen? u.s.w.
Angst ist auf jeden Fall ein sehr lähmendes Gefühl, und gelähmt kommt man meist nicht weiter, deshalb würde ich mich an Deiner Stelle vordergründig mit der Ursache für die Angst bzw. mit dem Überwinden der Angst beschäftigen.
Gast
 
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