Kiffen und Depressionen. THC macht mich allmählich fertig.

Seelenleiden, Angst, Traurigkeit, Wut, Zorn, Alpträume, Eifersucht, Liebeskummer, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Stressbewältigung, Vergangenheitsbewältigung, Coaching, Meditation, Hypnotherapie, Bachblüten, Ordnungstherapie, etc.

Moderators: Ilse-Maria, Gast

Kiffen und Depressionen. THC macht mich allmählich fertig.

Postby angelamerkel » 01.01.2007, 13:16

kiffen und depression

Hallo zusammen!
Ich kiffe seit ca. 7 Jahren fast täglich Haschisch oder Marihuana. Vor ca. 4 Jahren habe ich bemerkt dass mit mir irgendwas nicht stimmt. Hatte aber keine Ahnung was und habe deshalb meinen Lebensstil so weitergeführt. Ich habe Abi gemacht, eine Kfm. Lehre absolviert dann ein Studium angefangen. Da hab ich aber schnell gemerkt dass ich es nicht packe und hab schon während des 1. Semesters alles hingeschmissen. Nach ein paar Monaten arbeitslosigkeit bin ich dann aus freien Stücken zu einem Psychater bzw. Psychaterin gegangen. Das war vor ca. 13 Monaten, die hat dann bei mir eine Major Depression diagnostiziert. Daraufhin hab ich sofort aufgehört zu kiffen.
Durch die Antidepressivas die ich bekommen habe, fühlte ich mich langsam besser und es ging nach oben. Ich hab dann ca. 6 Monate durchgehalten ohne zu kiffen und dann pünktlich zu Fussball-WM bin ich wieder rückfällig geworden und in den Sucht-Sog hineingefallen. Habe auf einen Schlag wieder täglich gekifft und mir ging es einigermaßen gut. Das habe ich meiner Psychaterin verheimlicht. Heute habe ich ihr gestanden dass ich seit mitt Juni wieder kiffe.
Antidepressivas nehm ich ja auch noch, und das ist schon harter tobag. Auf jeden Fall hab ich es ihr gestanden weil es mir seit einigen Tagen wieder schlechter geht. Hab zwar keine Suizidgedanken´, aber verspüre eine innerliche Unruhe, Antriebslosigkeit, down sein, kann nicht lachen etc.
Als ich heute meine Beichte ablegte, sagte sie zu mir, dass ich entweder sofort aufhöre oder sie steckt mich in eine Entzugsklinik.
Ich bin einfach nur noch fertig, hab zwar gute Freunde die mich ermutigen, aber jetzt bin ich schon seit über einem Jahr in Behandlung, habe jede Woche eine Sitzung und hab mein Leben immer noch nicht im Griff, das kann doch echt nicht mehr angehn.
Irgendwie bin ich total ratlos und meine Motivation zum Leben schwindet langsam dahin. Was soll ich machen Ich darf einfach nicht mehr kiffen sonst mach ich mein Leben vollends kapputt. Kann mit bitte jemand weiterhelfen!!! bitte, sagt mir eure Meinung, DANKE!!
angelamerkel
 
Posts: 1
Joined: 31.12.2006, 16:23

Depressionen und Abhängigkeit

Postby Gast » 02.01.2007, 09:59

Hallo,
da hast Du ein sehr heikles Thema in den Mittelpunkt gerückt. Erstmal ist es gut, dass Du Dir bereits Hilfe gesucht hast, weil Du Dich unter Umständen vor Dir selbst schützen musst.
Alles, alles geht vorbei. Ich empfehle Dir das Buch " Der Pfad des friedvollen Kriegers " von Dan Millman. Das hat vielen Leuten in scheinbar auswegslosen Situationen schon die Augen geöffnet.
Arbeite Dich raus. Nimm Dein Leben selbst in die Hand und überwinde Abhängigkeit. Abhängigkeit nicht nur vom Kiffen, sondern im Bezug auf alles und jeden.
Bei Deinem Problem müsste man ein ganzes Buch schreiben um auch nur annähernd zu sagen, was es hier zu sagen gibt. Besonders Dein labiler Zustand macht mich vorsichtig. Ich würde mich lieber von Angesicht zu Angesicht unterhalten.
Vielleicht meldest Du Dich einfach nochmal, wenn Du das Buch gelesen hast.
Bis dahin wünsch ich Dir viel Kraft.
Gast
 
Posts: 1246
Joined: 16.11.2006, 07:21


Return to Depressionen, Ängste, Neurosen, Phobien

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 0 guests