Läuse (müssen vom Arzt behandelt werden)
Läuse (Pediculi) sind flügellose, blutsaugende Insekten, von denen es weltweit etwa 400 Arten gibt, aber nur drei Läusearten befallen den Menschen: die Kopflaus, die Kleiderlaus und die Filzlaus. Die Nahrung der Kopflaus besteht aus Blut, das aus der Kopfhaut gesaugt wird. Ist ein Mensch von Läusen befallen, registriert er zunächst die weißen Nissen, die wie Schuppen aussehen aber fest am Haar kleben und weder durch Waschen noch durch Bürsten zu entfernen sind. Auf der Kopfhaut sind außerdem die typischen Bißstellen sichtbar. Starker Juckreiz ist die Folge, besonders hinter den Ohren. Durch das unwillkürliche Kratzen wird die Haut bisweilen so geschädigt, daß sich Ekzeme, die sog. Läuseekzeme, bilden. Die Übertragung erfolgt meistens direkt von Mensch zu Mensch durch Köperkontakte, ist aber auch durch Kleidungsstücke möglich.
Die Behandlung ist relativ einfach, bedarf aber einer außergewöhnlichen Sorgfalt.
