Milben sind winzige Spinnentiere, die zum Teil an Pflanzen leben, einige Sorten als Hautparasiten Menschen und Tiere befallen. Milben sind keine Blutsauger, sondern ernähren sich je nach Art von Hautschuppen, Haaren, Lebensmitteln oder anderen organischen Stoffen wie Gras oder Textilfasern. Am gefährlichsten für den Menschen sind die Sarcoptes-Milben, die die Krätze verursachen. Immer häufiger wird die Hausstaubmilbe zur Plage. Die Milben sind so klein, daß sie nur unter dem Mikroskop sichtbar werden. Milben kommen in jede Haushalt vor, besonders günstig sind ihre Lebensbedingungen in warmen feuchten Wohnungen und dort besonders in Polstermöbeln, Betten und auf Teppichen. Die Ausscheidungsprodukte der Milben und tote Hausstaubmilben trocknen und zerfallen zu Staub, der sich mit dem übrigen Hausstaub mischt. Jeder atmet die Staubpartikel mit der Atemluft ein, und immer mehr Menschen reagieren darauf allergisch. Haustaubmilben sind nur für Menschen mit erhöhter Allergiebereitschaft gefährlich. Wer sich und seine Umgebung sauber hält, hat weniger Milben. Ganz vermeiden lassen sie sich jedoch nie.
Wer ständig hustet, Schnupfen und tränende Augen hat, sollte zum Arzt gehen, um durch Tests die Ursachen der allergischen Reaktion festzustellen.
