Morbus Alzheimer - Alzheimer-Krankheit

Viele Krankheiten können (ergänzend) alternativ bzw. naturheilkundlich behandelt werden.

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Morbus Alzheimer - Alzheimer-Krankheit

Postby Gast » 13.01.2007, 09:03

Die Alzheimer-Krankheit (Morbus Alzheimer) ist eine fortschreitende Demenz-Erkrankung des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt und mit einer fortschreitenden Abnahme der Hirnfunktionen einhergeht. Die Krankheit beginnt mit geringer, anscheinend zufälliger Vergesslichkeit und endet im Verlust des Verstandes. Sie ist eine Erkrankung des Alters (SDAT, senile Demenz vom Alzheimer-Typ) und tritt nur selten vor dem 60. Lebensjahr auf.

Es kommt zur Degeneration von bestimmten Neuronen und dadurch zu Störungen der normalen cerebralen Funktionen, was bei Patienten zu Störungen bei Sprache, des Denkvermögens und des Gedächtnisses führt. Die Hirnmasse nimmt im Verlauf der Krankheit ab, man spricht von einer Hirnatrophie. Als Auslöser des Zellverlustes werden zurzeit vor allem intrazelluläre Ablagerungen eines Fragments von APP (Amyloid Precursor Protein) diskutiert. Des Weiteren werden wichtige Neurotransmitter, unter anderem Acetylcholin, nicht mehr in ausreichenden Mengen produziert, was zu einer allgemeinen Leistungsschwächung des Gehirns führt.

Erste Symptome sind Vergesslichkeit, daraus entstehend Desorientierung, zuerst in jeweils neuer Umgebung, dann auch im eigenen häuslichen Umfeld. In späteren Stadien der Krankheit verstärken sich diese Symptome, so dass der Patient immer orientierungsloser wird. Dazu kommt oft eine Sprachstörung (Wortfindungsstörung bzw. falsche Wortwahl), schließlich kann der Kranke die Namen seiner Angehörigen nicht mehr nennen oder er erkennt sie nicht. Es kommt zu Störungen in der Affekt-Kontrolle, zur Antriebsminderung und damit zur Veränderung des Sozialverhaltens sowie zu schweren Koordinationsstörungen schon bei einfachen Verrichtungen (Apraxie). Außerdem kommt es in fortgeschrittenen Stadien vor, dass der Alzheimerkranke sich selbst "verjüngt". Er zieht sich ganz in seine Kindheits- und Jugenderinnerungen zurück und bestimmt diese zu seiner gegenwärtigen Wirklichkeitswahrnehmung. Einhergehend mit massiven Albträumen sind nächtliche Schreie nach engen, meist verstorbenen Bezugspersonen, beispielsweise der Mutter, keine Seltenheit. Andererseits zeigen die Kranken manchmal Unruhe, fangen an, Möbel zu verrücken usw. Ein weiteres Symptom ist der Glaube, bestohlen worden zu sein. Dieses Symptom tritt häufig in den Anfangsstadien auf.
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