Schon seid längerem plagen mich immer wieder Beschwerden im unteren Bereich der Wirbelsäule. Frühere Untersuchungen wurden lediglich mit Krankengymnastik behandelt, brachten mir aber keine spürbare Besserung. Bisher konnte ich mit den Beschwerden aber auch recht gut leben...
Symptome: immer wieder Schmerzen an der unteren Wirbelsäule, am Beckenansatz. Besonders wenn ich mich vorbeuge oder etwas heben muß (schon bei 5-10kg) wird der Schmerz sehr stark. In letzter Zeit wir er sehr breit und schießt bis zum linken und rechten Beckenrand, ist so stark daß ich mich stützen muß, um nicht hinzufallen. In Ruhestelleung ist der Schmerz im Becken aber auch fast rückstandslos wieder weg.
Bin ich ne Weile gesessen oder in gebückter Haltung gewesen, so hab ich oft Schmerzen im LWS Bereich, wenn ich mich aufrichten will. Ich stehe dann mit den Beinen auf, der Oberkörper ist aber nach vorn gekrümmt und ich brauchen gut 4-5 Sekunden, um mich langsam bis zur Senkrechten aufzurichten.
Im Bett liegend (auf Rücken oder Seitenlage) habe ich echte Probleme, mein Becken anzuheben und meine Stellung zu verändern.
Wenn ich in liegender Stellung die Beine hochheben oder den Oberkörper aufrichten will, schmerzt es wieder heftigs in der LWS und strahlt breit übers ganze Becken.
Eine Bruch- oder Sturzverletzung habe ich nicht, auch keinen Schiefstand oder unterschiedliche Beinlängen. Leichtes Hohlkreuz.
Ich habe auch Beschwerden mit den Halswirbel (ständige Spannungen) und hier wurde fortgeschrittener Verschleiß befundet. Allerdings gelte das nicht für die LWS. Ein typischer Bandscheibenvorfall scheint es aber auch nicht zu sein, denn in Ruhestellung sind die Schmerzen schnell wieder weg und es strahlt auch nichts ins Bein aus. Was kann es sein, wenn auch das Becken mit betroffen ist?
