Tabakrauch ist das bei der Verbrennung von Tabak entstehende Stoffgemisch, das beim Rauchen, d.h. beim Abbrand (Verschwelen) des Zigaretten-, Zigarren- und Pfeifentabaks entsteht. Man unterscheidet den Hauptstromrauch, den der Raucher direkt einatmet (Inhalation), sowie den Nebenstromrauch.
Tabakrauch enthält chemisch gesehen unzählige Verbrennungsprodukte, nicht nur unverbranntes Nikotin. Eine genauere Analyse des Tabakrauchs einer Durchschnittszigarette, wie er beim Tabakrauchen anfällt, zeigt einen Gehalt aller Elemente, die für die Organische Chemie von Bedeutung sind. Zigarettenrauch enthält insgesamt bis zu 12000 verschiedene chemische Verbindungen in allen drei Aggregatzuständen. Streng genommen dürfte somit der Tabakrauch nicht als Rauch bezeichnet werden, da es sich eigentlich um ein Aerosol handelt.
Eine brennende Zigarette
Eine brennende Zigarette
Die Verbindungen lassen sich im Hinblick auf ihre physiologische Wirkung in vier Schadstoffgruppen unterteilen:
* reizende,
* (blut-)toxische,
* narcotoxische und
* kanzerogene (krebserzeugende) Stoffe.
