Instinktiv benutzen wir Akupressur, wenn wir Schmerzen verspüren, z.B. Schläfen- oder Stirnreiben. Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt außerdem Punkte, die behandelt werden können, obwohl sie von der schmerzenden Stelle weit entfernt sind. Eine Massage dieser Stellen schafft eine Verbindung zu verschiedenen Organen und Gefäßen. Ausgebildete Therapeuten und/oder Heilpraktiker bieten diese Therapie an.
Mit Hilfe der Akupressur kann man aber auch eine ganze Palette von Beschwerden selbst behandeln: Der Druck auf manche Punkte hilft gegen Schluckauf und Nasenbluten oder lindert Schmerzen. Nicht nur auf körperliche Vorgänge, auch seelische kann die Akupressur positiv beeinflussen. Damit die Akupressur tatsächlich wirkt, ist es wichtig zu wissen, wo genau die entscheidenden Punkte liegen und mit welchem Finger man sie ansprechen muss. S
Die Massage der Punkte hilft nicht, wenn Organe, Muskeln oder Knochen geschädigt sind. Auch im Fall von erkrankten oder entzündeten Hautstellen und von schweren Herz-Kreislauf-Beschwerden ist Vorsicht geboten, ebenso in der Schwangerschaft.
