Neben der Phytotherapie gibt es zahlreiche andere naturheilkundliche und alternative Heilverfahren bei Rheuma an.
Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Dabei wird versucht Rheuma mit pflanzlichen Wirkstoffen zu behandeln. Dies erfolgt häufig in Form einer Begleittherapie durch die Betroffenen selbst.
Da in den letzten Jahren intensive wissenschaftliche Forschung den pflanzlichen Heilmitteln zu immer mehr Anerkennung durch die Schulmedizin verhalf, gibt es inzwischen zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen einige gut geprüfte und standardisierte Präparate aus
Harpagophytum procumbens
Salicis cortex
Urtica dioica/urens
und zur äußerlichen Anwendung aus
Capsicum frutescens
Der Vorzug der pflanzlichen Antirheumatika liegt vor allem darin, dass sie nebenwirkungsarm oder sogar nebenwirkungsfrei sind, und dass sie in Kombination mit der klassischen Pharmakatherapie dazu beitragen können, vor allem die nichtsteroidalen Antirheumatika einzusparen.
* Arnica montana (Arnika)
* Bromelain (Ananasenzym)
* Boswellia serrata (Weihrauch)
* Capsicum (Cayennepfeffer)
* Echinacea (Sonnenhut)
* Harpagophytum procumbens (Teufelskralle)
* Salix cortex (Weidenrinde)
* Symphytum (Beinwell)
* Urtica dioica/urens (Brennnessel)
* Viscum album (Mistel)
