Die Hautkrankheit Rosacea (übersetzt: rosenfarbig) tritt hauptsächlich im Gesicht auf und ist gekennzeichnet durch langwierig verlaufende, stark gerötete Ausschläge. Meist sind ältere Leute betroffen. Die Rosacea breitet sich schmetterlingsförmig auf Nase und beiden Wangen aus. Nach längerem Krankheitsverlauf kann sich die Nase durch Wucherungen unschön vergrößern - man spricht dann von einer Knollennase. Da die Nase durch die gefäßerweiternde Entzündung blaurot gefärbt ist, nennt man das Krankheitsbild auch Kupfer- oder Burgundernase.
Es ist unbekannt, warum die Hautausschläge im Gesicht auftreten. Ein Zusammenhang mit einer fehlerhaften Funktion der Talgdrüsen wird vermutet, ist aber nicht bewiesen. Alkoholmißbrauch kann erwiesenermaßen als Auslöser eine Rolle spielen, keinesfalls ist aber jeder Rosacea-Betroffene ein Trinker.
Hautreinigende Mittel, Vit. A-Präparate sowie ein Breitband-Antibiotikum haben sich bei der Behandlung von Rosacea bewährt. Man sollte aber in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, da eine genaue Diagnose für die Behandlung erforderlich ist.
